26.03.2020 | CDH-News

Wichtige Informationen der CDH zu Hilfen in der Corona-Krise

Unterstützungsangebote und Maßnahmen für Unternehmer und Selbstständige

Hilfen in der Coronakrise

Die Bundesregierung hat allen von der Coronakrise gefährdeten Unternehmen und Selbständigen Hilfen zum Überleben, jedoch nicht die Übernahme sämtlicher aus der Krise resultierender Verluste zugesagt. Das gilt selbstverständlich auch für Handelsvertreter, die wegen der Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme haben oder noch bekommen. Mit den nachfolgenden Informationen erhalten Sie einen Überblick über das Maßnahmenpaket der Bundesregierung und über Informationsquellen dazu sowie Internetseiten der Bundesländer zum Thema.

Am 3. April 2020 boten wir allen CDH-Mitgliedern ein CDH-Webinar zum Thema „Hilfen in der Coronakrise“ an. Nachschauen können Sie es auf Youtube hier.

 

Schutzschild für Unternehmen

Herzstück der Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen ist ein milliardenschwerer Schutzschild, der bislang aus verschiedenen Liquiditätshilfen besteht, die teilweise schon in wenigen Tagen verfügbar sein werden, weil es sich um Erweiterungen bestehender Kreditprogramme der KfW handelt. Es stehen aber auch Soforthilfen und Kreditbürgschaften für Einzelunternehmen und Kleinunternehmen zur Verfügung, die im eigenen Bundesland beantragt werden können. mehr

 

Erleichterter Zugang zur Grundsicherung

Selbständige, die keine Einkünfte mehr erzielen und keinen oder einen zu geringen Anspruch auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder auf Kurzarbeitergeld haben, können Grundsicherung beantragen. mehr

 

Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

Der Fiskus entlastet, wenn nötig, die von der Krise gefährdeten Unternehmen. Und zwar mit der Erleichterung von Steuerstundungen, der unkomplizierten und schnellen Herabsetzung von Steuervorauszahlungen und im schlimmsten Falle mit dem Verzicht auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31. Dezember 2020, wenn der Steuerschuldner unmittelbar von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen ist. mehr

 

Kurzarbeit erleichtert, mit vollständiger Erstattung der Sozialbeiträge

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter Corona-bedingt nicht mehr voll beschäftigen können, wird die Beantragung von Kurzarbeit erleichtert. Dazu müssen nur noch 10 anstatt 33,3 Prozent der Mitarbeiter vom Arbeitsausfall betroffen sein, die Bildung von negativen Salden auf Arbeitszeitkonten, wird nicht mehr verlangt und die Kurzarbeit kann auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. mehr

 

Sozialversicherungsbeiträge - kurzfristig Stundung möglich

Die Sozialversicherungsbeiträge für März, April und Mai können auf Antrag zinslos und ohne Stellung von Sicherheiten gestundet werden. Damit werden auch Mahngebühren und Säumniszuschläge vermieden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass vorrangig die mit dem "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für Kurzarbeitergeld" sowie mit der Verordnung der Bundesregierung über Erleichterungen der Kurzarbeit (Kurzarbeitergeldverordnung – KugV) geschaffenen Entlastungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden. mehr

 

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Der Bundestag hat den von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Insolvenzrecht beschlossen. Für Unternehmen beinhaltet das Gesetz eine derzeit wichtige gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020, die wegen der Coronakrise Insolvenz anmelden müssten und bei denen begründete Aussicht auf eine Sanierung besteht. Damit wird unter anderem auch verhindert, dass Unternehmen Insolvenz beantragen müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen noch nicht bei ihnen angekommen sind. mehr

 

Weitere Informationen für Unternehmen und Selbständige

Vielfältige Informationen zum inzwischen im Bundestag beschlossenen Maßnahmenpaket der Bundesregierung finden Sie auf den Internetseiten der zuständigen Ministerin und nachgeordneten Behörden. Auch alle Bundesländer informieren über die länderspezifischen Regelungen einschließlich der Antragswege und erforderlichen Antragsformularen zum Herunterladen. mehr

 

Schutz im Rahmen von Mietverhältnissen

Wenn zwei Monate in Folge die Miete nicht bezahlt wird, hat der Vermieter nach § 543 BGB (Absatz 2 Nr. 3) das Recht auf eine fristlose Kündigung mit anschließender Räumungsklage. Dies kann nicht nur für private Mieter im Zuge der Coronakrise zum Problem werden, sondern auch schnell gewerbliche Mieter betreffen. Dies wird sich nun für einen befristen Zeitraum ändern. mehr

 

Wir verbinden Deutschland - Angebote der Telekom während der Coronakrise

Die Telekom bietet Unternehmen, Schulen und Privatpersonen kostenfreie Lösungen, um auf die veränderte Situation reagieren zu können. Diese Lösungen laufen nach dem kostenfreien Zeitraum automatisch aus oder können zu dessen Ende gekündigt werden. mehr


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