15.10.2021 | KurzMeldungen

Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder der CDH im Norden,
die Republik hat gewählt. Auch, wenn noch nicht ganz klar sein mag, wer der neue Bundeskanzler sein wird, spricht vieles dafür, dass Olaf Scholz bald in das Bundeskanzleramt einziehen wird.

© CDH im Norden

Und klar dürfte sein, dass an der neuen Bundesregierung Bündnis 90 DIE GRÜNEN und die FDP beteiligt sein werden und dass diese beiden vormals kleinen Parteien gar nicht mehr so viel kleiner sind, als die den Kanzler stellende Partei.

Unabhängig von der Frage, ob nun eine Ampel-Koalition mit der SPD zustande kommen wird (wofür insbesondere auch das Verhalten der CDU/CSU spricht, die sich in der Nach-Wahl-Phase nicht unbedingt durch von allen Leitfiguren der Partei getragenem Regierungswillen auszeichnet) oder ob es doch noch zu einer Jamaika-Koalition kommen sollte, steht durch die Beteiligung von Grün und Gelb aber fest, dass es zwar zu keinen großen Umverteilungen, dafür aber zu größerem klimapolitischen Engagement der neuen Bundesregierung kommen wird.

Aber es gibt auch Themen, die für selbständige Vertriebler*innen von großer Relevanz sind, und die jede Bundesregierung anpacken müssen wird. Dazu gehören die explodierenden Energiepreise und eine Überlastung der Stromnetze, die auch die Grünen so nicht gutheißen können. Eine neue Bundesregierung wird hier nach Wegen suchen müssen, trotz der gewollten Lenkung Richtung Klimaneutralität die Wirtschaft und große Teile der Bevölkerung nicht vollkommen vor die Wand laufen zu lassen und zumindest gangbare Übergangslösungen zu finden. Dies birgt im Detail viel Streitpotential, ändert aber nichts daran, dass jede Regierung insofern aktiv werden muss.

Alle maßgeblichen Parteien - auch die FDP - sprechen sich außerdem für eine Altersvorsorgeverpflichtung für Selbständige aus. Ein entsprechendes von der bisherigen Regierung entwickeltes Gesetz liegt fertig in den Schubladen der zuständigen Ministerien und ist nur auf Grund von Corona nicht bereits letzte Legislaturperiode verabschiedet worden. An diesem Gesetz wird es nun sicherlich noch Änderungen geben, bevor es in den Bundestag eingebracht wird, aber es wird kommen.

In diesen Punkten, aber auch noch vielen weiteren hält Ihre CDH zusammen mit anderen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft den Kontakt zu allen beteiligten Parteien; sowohl schon während Koalitionsverhandlungen, um schon auf die Inhalte des Koalitionsvertrages Einfluss zu nehmen, als dann auch zu den maßgeblichen Parlamentarier*innen und insbesondere der Arbeitsebene in den maßgeblichen Ministerien, um Ihren Interessen im Rahmen der Gesetzgebungsverfahren Gehör zu verschaffen. Damit Gesetze entstehen, die möglichst weitgehend auch die Interessen der Vertriebsprofis berücksichtigen.

Dies ist alles andere als einfach. Aber Ihre CDH bleibt am Ball und bringt sich für Sie ein! 

Es grüßt Sie
Ihr
Philipp Krupke - Hauptgeschäftsführer der CDH im Norden
krupke(at)cdhimnorden.de


Jetzt Mitglied werden

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden