01.02.2019 | KurzMeldungen

E-Mobilität wächst langsam

Web-Übersicht über alle Ladesäulen für E-Autos in Deustchland

© Rike/pixelio.de

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gab kürzlich bekannt, dass es in Deutschland inzwischen mehr als 16.100 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte für Elektroautos
gibt. Dies sind Ladesäulen von Energieunternehmen, Parkhaus- und Parkplatzbetreibern, Supermärkten und Hotels. Ende Juni 2018 waren es lediglich 13.500 Ladepunkte, ein Jahr zuvor waren es nur 10.700.

Derzeit sind rund 160.000 Elektro- und Hybridautos in Deutschland angemeldet. Anfang 2018 gab es lediglich 98.280 reine E-Autos und Autos mit Plugin-Hybridmotor auf deutschen Straßen. Zum Vergleich: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind in Deutschland mehr als 46 Millionen PKW zugelassen. Rein rechnerisch kommen demnach etwa zehn Autos auf jeden Ladepunkt.

An der unzureichenden Ladeinfrastruktur kann es also nicht liegen, dass das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung von einer Million E-Autos bis 2020 wohl nicht erreicht werden wird. Hierfür ist vermutlich eher der hohe Preis der E-Fahrzeuge und die oft noch geringen Reichweite verantwortlich.

Auf der Website www.ladesaeulenregister.de, welche von einer Tochtergesellschaft des BDEW betrieben wird, sind alle existierenden Ladesäulen verzeichnet. Sie werden nach der Eingabe von Straßen, Orten, Postleitzahlen, Steckertypen und/oder Zahlungsmethoden auf einer Übersichtskarte und in einer Liste mit den jeweiligen technischen Angaben angezeigt.


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